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Anti Violence Concept Wado-Ryu Karate Do

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Anti Violence Concept

Das Anti Violence Concept

Das Anti Violence Concept wurde im Jahr 2000 entwickelt. Es handelt sich dabei um ein äußerst effektives Selbstverteidigungskonzept, das neben den körperlichen Selbstverteidigungstechniken auch die rechtlichen Grundlagen der Selbstverteidigung schult und so eine verhältnismäßige rechtmäßige Selbstverteidigung als Ziel aufweist.
Zudem werden anhand dieses Konzeptes auch medizinische Kenntnisse, die sowohl die körperliche Fitness, den Trainingsaufbau und natürlich auch die Selbstverteidigung selbst unterstützen, vermittelt.
Auch ist ein Verhaltenstraining, das sich mit den Verhaltensregeln in typischen Situationen befaßt, im A.V.C. impliziert.
Technisch ist A.V.C. aufgrund seiner ”Jugend” auf dem neuesten Stand und somit in der Lage, auf alle Angriffsformen, wie sie heute aktuell sind, im Rahmen einer gerechtfertigten Handlung zu reagieren. Dazu bedient es sich in der körperlichen Selbstverteidigung der effektivsten und aufeinander abgestimmten Techniken einiger traditioneller und modernerer Selbstverteidigungssysteme, wie z.B. dem Tai-Boxen, dem Boxen, dem Karate nach Othsuka, dem Kung-Fu nach dem Chung-Stil, dem Tanto-Jutsu Do (ISKFA), dem Judo, dem Jiu-Jitsu und dem Ninjutsu .
A.V.C. arbeitet nach dem Bottom-Up Prinzip, das jedem ermöglicht, die auf seine Körpergröße und Körperkraft zutreffendste und somit effektivste Verteidigung auszuwählen. Bei der Entwicklung des A.V.C. griffen die Gründer auf ihre langjährige Erfahrung in den verschiedenen Systemen, sowie auf ihre langjährige Erfahrung als Trainer in verschiedenen Vereinen und für die Polizei zurück. Zudem ließen sie ihre Erfahrungen aus ihrer Sicherheitsdienstlichen Arbeit einfließen, so daß das A.V.C. in den weiterführenden Programmen auch besonders für Personenschützer und Türsteher geeignet ist.
Um ein besonders effektives Lernen und Trainieren zu gewährleisten, führen wir Trainingseinheiten gemäß dem Leistungsstand der Schüler durch. So bieten wir neben Einsteigerkursen auch Anfänger- (Unterstufe), Fortgeschrittenen- (Mittelstufe) und spezielles Leistungstraining (Oberstufe) an.

Einsteigerkurs

Im Einsteigerkurs werden in einem Zehn-Trainingseinheiten-Programm die technischen Grundlagen der Selbstverteidigung, des rechtlichen Rahmens der Anwendung der Selbstverteidigung sowie rudimentäre medizinische Kenntnisse zum physiologischen Aufbau des Trainings sowie der Fitness in optionaler Heimnachbereitung der Trainingsinhalte vermittelt.
Um an diesen Kursen teilzunehmen ist noch keine Mitgliedschaft im Verein notwendig. So ist es allen Interessenten möglich, ohne "Verwaltungsaufwand" in unseren Verein zu "schnuppern".
Der Einsteigerkurs kann mit der Prüfung zum Weißgurt (9. Kyugrad[Schülergrad] A.V.C.) abgeschlossen werden.
(Ein "Quereinstieg" in das normale Training ist immer möglich. Die Absolvierung des Einsteigerkurses ist nicht zwingend notwendig, jedoch empfehlenswert.)

Unterstufentraining

Im Unterstufentraining werden die technischen Grundlagen des Systems A.V.C. geschult. Es findet im Rahmen des Trainings neben der reinen Selbstverteidigung auch die Einführung in verschiedene Festlege-, Aufhebe- und Transporttechniken statt. Der Schwerpunkt hier liegt auf der Verfeinerung der Grundtechniken, welche die Voraussetzungen zu einer effektiven Selbstverteidigung sind.
Während dem Anfängertraining besteht die Möglichkeit zur Prüfung bis einschließlich 7. Kyugrad A.V.C.

Mittelstufentraining

In der Mittelstufe spielt das Erlernen des richtigen Distanzverhaltens eine große Rolle. Das "wie funkioniert eine Technik" wird durch das "wann funkioniert eine Technik" abgelöst. In diesem Zeitrahmen werden die Schüler an verschiedene Formen der Kontaktkampfübungen wie etwas Sparring herangeführt.
Im Rahmen des Mittelstufentrainings finden halbjährlich Prüfungen bis einschließlich 4. Kyugrad A.V.C. statt.

Oberstufentraining

Das Oberstufentraining beschäftigt sich mit der möglichst milden Behandlung des Aggressors. Die Techniken werden hier dahingehend verstanden, daß die Gefahr ohne ernsthafte Verletzungen des Gegners abgewendet werden kann.
Im Oberstufentraining gehört der Kampf mit Schlagstock, Tonfa, Messer und anderen Waffen ebenso zum Programm wie die unbewaffnete sowie bewaffnete Waffenabwehr.
Im Rahmen des Oberstufentrainings sind Prüfungen bis einschließlich 1. Kyugrad A.V.C. möglich.
Die Schule verfügt mit Michael Weller auch über einen A.V.C.-Prüfer mit Dan-Prüfungslizenz [Dan=Meistergrad]. Aus Objektivitätsgründen wird jedoch eine Danprüfung im Regelfall durch einen fremden, auswärtigen A.V.C. Danprüfer durchgeführt.

Privat- u. Kleingruppentraining

Selbstverständlich können auch mit den lizensierten Trainern Privattrainingseinheiten vereinbart werden. Dies empfiehlt sich jedoch nur bei schon weit fortgeschrittenen oder besonders leistungsfähigen Sportlern. Diese Privatstunden sind auch in anderen Systemen als A.V.C. möglich. Die Schule verfügt über Trainer für: Anti Violence Concept., Kung-Fu, Karate, Boxen, Tanto-Jutso-Do, Ninjutsu und Tonfa/Schlagstockausbildung. Zudem sind sicherheitsdienstliche Kurse außerhalb der normalen Trainingszeit von der Schule durchführbar.

Ausrüstung

Die notwendige Ausrüstung kann für Mitglieder des A.V.C. Kampfkunstverbandes über den A.V.C.-Shop bezogen werden.